Historie

So Anfang der 80-ziger Jahre gab es in der Umgebung von Ludwigschorgast ein paar "positiv Verrückte", die in der Gegend herum rannten. Man traf sich regelmäßig zur Regeneration in der Frankenwaldsauna und da kam man auf die Idee, einen Lauf zu organisieren. Daher rührt auch der Name Frankenwald-Sauna-Lauf, der bis zum Jahr 2002 jährlich durchgeführt wurde. Ab dem Jahr 2003 wurde die Veranstaltung umbenannt zu Frankenwald-Lauf.


Nachdem der 1. Frankenwald-Sauna-Lauf am 7. November 1987 erfolgreich über die Bühne lief, wurde aus dem "wilden Haufen", wie sich die Lauffreunde damals selbst bezeichneten, am 13. November 1987 eine organisierte Gemeinschaft. Im Januar 1988 schloss man sich als Unterabteilung mit 12 Gründungsmitgliedern dem FC Ludwigschorgast an. Heute gehören noch sechs Personen der ersten Stunde - Hermann Anselstetter, Roland Franz, Michael Kraus, Rainer Pelzel, Hermann Röder und Werner Weber - dem Verein an, der inzwischen auf 130 Mitglieder angewachsen ist.
Am 15. Dezember 1996 wurde im Abteilungsausschuss die Gründung eines eigenständigen Vereins diskutiert und am 1. März 1997 fand dann die konstituierende Versammlung statt. Seitdem steht der Verein auf eigenen Füßen.

 

Neben dem Frankenwald-Sauna-Lauf wurden noch weitere Laufveranstaltungen durchgeführt: der Würmberglauf mit den oberfränkischen Berglaufmeisterschaften, der Advents-Dorflauf und der Schülercrosslauf.

 

Ein Meilenstein in der Geschichte des Vereins war am 27. Mai 1990 der grenzüberschreitende Staffellauf über 100 Kilometer von Ludwigschorgast nach Hammerbrücke im Vogtland in der ehemaligen DDR. Von 30 LG-Läuferinnen und Läufern wurde die Strecke in 15 Etappen in achteinhalb Stunden zurückgelegt. Ein einschneidendes Erlebnis für die Teilnehmer war die zehnte Etappe, wo am Übergang Nentschau / Posseck die Grenze zur DDR passiert wurde.

 

Die größte organisatorische Herausforderung unseres Vereins jedoch war die einmalige Ausrichtung des Frankenwald-Ultramarathons im Jahre 1997 über amtlich vermessene 50 Kilometer.

Bis zum Jahre 2003 war dies die längste im Wettkampf gelaufene Distanz in Oberfranken. Alles was in der Ultralaufszene Rang und Namen hat war vertreten: Jens Lukas (Karlsruhe), Hubert Karl(Zeil a. M.), Horst Preisler (Hamburg), Heinz-Werner und Katha-ina Janicke (Heilbronn), Anke Drescher (Queddlinburg), Martina Hausmann (Würzburg) ..... um nur einige zu nennen.

 

Obwohl das Gros unserer Mitglieder bevorzugt ihren sportlichen Betätigungen ohne Stoppuhr nachgeht, kann unser Verein auch auf großartige Erfolge zurückblicken. Neben zahlreichen Einzeltiteln auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene war der größte Erfolg in der noch jungen Vereinsgeschichte die Erringung der Bayerischen Meisterschaft mit der Mannschaft im 100-km-Straßenlauf im Jahre 1995. Kein oberfränkischer Verein brachte bis dato dieses Kunststück fertig, den Mannschaftsmeistertitel nach Oberfranken zu holen.

Darauf sind wir schon ein bisschen stolz.

 

 

Die Meistermannschaft von 1995

 

Hintere Reihe von links: Erich Potzel, Gerhard Wehner, Dieter Hohner und Manfred Arndt +

Vordere Reihe von links: Michael Kraus, Frieder Krumsdorf und Gerhard Fischer

 

 

Empfang im Rathaus und Meisterschaftsfeier