Kaiserwetter im Kaisergebirge

 

Ins Kaisergebirge führte heuer unser Ausflug, wo 29 Bergwanderfreunde bei Kaiserwetter drei herrliche Tage verbrachten.

Von Kufstein aus führte zunächst eine dreistündige Wanderung über die Sparchenstiege durch das romantische Kaisertal.

Wunderbare Ausblicke auf Kufstein und zur Festung Kufstein konnten genossen werden

bevor der erste "Verpflegunspunkt Pfandlhof" erreicht wurde.

Freier Blick zu den spektakulären Nordwänden des Wilden Kaisers bei einer Tasse Cappuccino und Apfelstrudel oder einem erfrischenden Weizen, ja sogar ein Gläschen Rotwein wurde serviert für die Genießer.

Nach der Stärkung ging's weiter Richtung Hinterbärenbad.

Eine wohltuende Erfrischungsmöglichkeit

Tagesziel erreicht. Unsere Unterkunft, das Anton-Karg-Haus (829 m), liegt umgeben von den Nordwänden des "Kaisers", im hinteren Kaisertal.

Schon am ersten Abend ging die Post ab. Werner sorgte für eine tolle Stimmung. Es wurde geschunkelt und gesungen.......

und unser "Chorleiter" Wolfgang vestand es hervorragend, nach der Nabbucco-Melodie den Text einzustudieren "Die Gläser sind leer, leer, leer, wir wollen noch mehr, mehr, mehr .....

 

Am nächsten Tag stand der Aufstieg zum Stripsenjoch (1527 m) auf dem Programm.

Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg ....

immer der Sonne entgegen zur Stripsenjoch-Hütte.

Hier wurde erstmal Brotzeit gemacht ....

...bevor es weiterging zum zentralen Aussichtsgipfel Stripsenkopf (1807 m).

Die drei Lady's sind schon startklar!

Gute 300 Höhenmeter Aufstieg stehen jetzt bevor.

Jürgen genoss lieber den herrlichen Ausblick ....

Doch die idyllische Ruhe wurde dann durch knatternde Motorengeräusche des Rettungshubschraubers jäh unterbrochen und Jürgen musste zwangsläufig kurz das Feld räumen,

denn der Rettungshubschrauber war im Anflug.

Hautnah konnten wir mitverfolgen, als zwei Kletterer wegen Erschöpfung aus den Nordwänden des Kaisergebirges geborgen wurden. Die beiden Kletterer hatten schon die ganze Nacht in der Wand verbracht.

Der Aufstieg zum Gipfel war zwar mühsam, aber grandiose Ausblicke ins weltbekannte Kaisertal und über die felsigen Abbrüche und Steilwände der Bergkette Wilder Kaiser, sowie über den sanfteren Gebirgsriegel Zahmer Kaiser entschädigten für die Anstrengungen. Die fantastische Fernsicht bot auch noch weite Ausblicke bis hinüber ins Wettersteingebirge.

Mit äußerster Vorsicht ging es wieder hinab zum Stripsenjoch,

das alle unversehrt wieder erreichten. Und Jürgen liegt immer noch da und hat nach wie vor die Stellung gehalten.

Sammelpunkt Tavonarokreuz, oberhalb des Jochs zum Gruppenfoto.

Dann erfolgte der Abstieg zurück zu unserer Unterkunft ...

durch herrlich schöne Waldpassagen ....

und über federnde Holzbrücken ...

wurde die Hinterbärenbad-Hütte (Anton-Karg-Haus) erreicht.

Und Abends steppte dann der Bär. Ob mit Quetsch'n oder Klampf'n, Werner brachte Stimmung in die Bude und alle stimmten mit ein beim LG-Lied "Ja in der LG, do is es schö ...."

 

 

Am letzten Tag standen zwei Abstiegsmöglichkeiten ins Tal zur Auswahl. Eine anspruchsvolle Route führte in gut vier Stunden bergauf und bergab über den Bettlersteig und die etwas leichtere Variante über einen Höhenweg an der Antonius-Kapelle vorbei nach Kufstein.

 

Die Bettlersteig-Tour (Während des 2. Weltkrieges wurde dieser Steig von Bettlern benutzt, die von Alm zu Alm zogen und für ihre Arbeiten verpflegt und beherbergt wurden) führte zunächst im Wald steil bergauf,

wo auf spannenden Pfaden auch die eine oder andere heikle Passagen zu meistern war

zur Straßwalch-Jagdhütte. Hier wurde eine kurze Verschnaufpause eingelegt.

Dann ging's nochmal richtig zur Sache.

Geschafft!. Der schwierigste Abschnitt liegt hinter uns.

Bitte lächeln!

Auf schönen Wegen mit herrlichen Panoramablicken vorbei an der Kaindl-Hütte

führte der Weg zum Brentenjoch.

Nochmal ein letzter kräftezehrender Anstieg hinauf zum Weinberger Haus (1300 m).

Jetzt wurde ausgiebig Rast gemacht, hoch über dem Inntal. Die Aussicht war grandios.

Mit dem „Wilder Kaiser-Sessellift“ schwebten wir gen Kufstein und ein kurzer Fußmarsch führte uns zum Ausgangspunkt.

 

Auch vom Höhenweg über die Antonius-Kapelle gibt es Fotos, die Tilly zu Verfügung gestellt hat.

Ebenfalls interessant verlaufen die Wege zur Antonius-Kapelle.

Verschnaufen, die Landschaft genießen

und in Stille in der Kapelle verweilen .....

 

Traditionell wurde das Fässchen bei der letzten Rast angezapft und es gab dazu auch eine deftige Brotzeit.

 

Mehr Bilder gibt's hier (KLICK)