Erlebnisreiche Tage im Rofangebirge ....

 

Unser 3-Tagesausflug führte nach 14 Jahren wieder mal ins Gebirge, wo wir auf der Erfurter Hütte für zwei Nächte unser Lager aufschlugen.

 

 

Um die Mittagszeit erreichten wir mit dem Bus den Achensee. Ein Stau auf der Autobahn bei München kostete uns zwei Stunden Zeit.

 

Mit Sack und Pack ging es von Maurach aus mit der Rofanseilbahn leicht und schnell hinauf zur Erfurter Hütte (1831 m). Hans, Erich, Kerstin, Silvia und Corinna zogen es aber vor, die tausend Höhenmeter mit dem Rucksack - das Quintett brauchte nur zwei Stunden - hinauf zu steigen!

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Bahnfahrer Quartier bezogen hatten und der Regenschauer vorbei war,

 

machte sich eine Gruppe auf den Weg zum höchsten Gipfel im Rofangebirge, dem Hochiss (2299 m).

 

 

 

 

 

 

Sehr anspruchsvoll und schwierig war der Aufstieg. Ein reiner Nervenkitzel waren die Querungen der Schneefelder am steilen Hang, wo man teilweise bis zum Knie im Schnee versank.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich wurde das Gipfelkreuz über einen leichten Schlussanstieg erreicht

 

und man konnte die Blicke über das Inntal bis zu den Ötztaler Bergen schweifen lassen. Die Anstrengungen hatten sich also gelohnt.

Beim Abstieg zogen Regenwolken auf und wir wurden ein bisschen "eingeweicht".

 

Nach insgesamt 31/2 Stunden erreichten wir wieder unsere Hütte, wo eine üppige Mahlzeit auf uns wartete.

 

Als die Sonne hinter den dicken Wolken verschwand,

 

kam in der Hütte Stimmung auf.

 

Unter den Augen vieler "Neugieriger" musste sich Elke einer "Notoperation" am Ohr unterziehen. Michael entfernte mit ruhiger Hand das Corpus delicti.

 

Am nächsten Morgen begleiteten uns Wolken und später auch noch kräftiger Wind beim Aufstieg zur Rofanspitze (2259 m).

 

Auch heute mussten wieder einige Schneefelder und Wasserläufe überwunden werden.

 

 

Sehr viel Kraft kostete der Anstieg zum Grat, der weiter hinauf zum Gipfel führte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dicke Wolkenfelder ließen einen weiten Ausblick nicht zu.

 

Unser Nesthäkchen, Nadine, meisterte die anstrengende Tour bravourös.

 

Beeindruckend der Blick in den Talkessel. Soviel Schnee hatten wir nicht erwartet.

 

Am Nachmittag machte sich eine kleine Mannschaft auf zur Dalfaz-Alm und genoss dabei die herrlichen Panoramablicke zum Achensee und ins Karwendelgebirge.

 

 

Der Großteil vertrieb sich aber die Zeit mit faulenzen oder Kartenspiel.

 

Richtig rund ging es heute abend in der Hütte. Werner und Wolfgang liefen zur Höchstform auf und sorgten für eine ausgelassene Stimmung.

 

 

 

Am letzten Tag stiegen wir bei herrlichem Wetter hinab ins Tal. Steil bergab führte der Weg, weit unten die Wolkendecke, die den Achensee verhüllt.

 

Als sich die Wolken auflösten war der Blick frei auf den See und den Ortschaften.

 

Bevor es wieder heimwärts ging, wurde kräftig Brotzeit gemacht und mit Sekt auf schöne und erlebnisreiche Tage angestoßen......

 

Gruppenfoto mit Dame(n)

 

Viele Bilder gibt's hier von: Michael (KLICK) und Dieter (KLICK)